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Literatur
Benjowsky – ein (mittel)europäischer Held - Ein literarisch-musikalischer Abend
23.05.2019 Polnisches Institut, Wien

Moritz August Benjowsky (1746–1786) war ein ungarischer Graf, der in Polen in der Konföderation von Bar kämpfte, wofür er zur Strafe nach Sibirien verbannt wurde. Soldat, Abenteurer, Reiseschriftsteller und selbsternannter König auf Madagaskar – eine bunte Persönlichkeit des 18. Jahrhunderts. Die vom 23. bis 24. Mai am Collegium Hungaricum stattfindende Konferenz untersuchte den Mythos Benjowsky, der in Autobiografie, literarischer Fiktion und nationaler Aneignung seinen Ursprung hat.

Während der literarisch-musikalischen Abendveranstaltung am Polnischen Institut wurde auf das Echo Benjowskys in der polnischen Literatur Bezug genommen. Nach einer kurzen Einführung von Prof. Alois Woldan fand eine Lesung aus dem Versepos „Beniowski“ von Juliusz Słowacki statt, das Benjowsky in der polnischen Kultur bekanntgemacht hat. Die Lesung wurde von Musik aus der Zeit Benjowskys begleitet.

Lesung: Liliana Niesielska

Musik: Anna Gutowska (Geige), Noriko Ushioda (Klavier)

Veranstalter: Institut für Slawistik der Universität Wien, Polnisches Institut Wien, Collegium Hungaricum, Slowakisches Institut Wien