© Polnisches Institut Wien
Geschichte
Ausstellung „Żegota“. Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust
28.01.2019 Polnisches Institut Wien

Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Jänner wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an die Shoah und den 60. Jahrestag der Befreiung des ehemaligen deutschen nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernischtungslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt. In diesem Jahr gedenkt das Polnische Institut Wien den Opfern jüdischer Herkunft, die im Zweiten Weltkrieg von Nazideutschland ermordet wurden, mit der Ausstellung „Żegota“.

Der Judenhilferat, Deckname „Żegota“, war eine einzigartige, den polnischen Behörden angegliederte Organisation. Sein Zweck war die Rettung jüdischer Mitbürger, die von den deutschen Besatzern während des Zweiten Weltkriegs massenhaft ermordet wurden. Unter Einsatz ihres Lebens retteten Zivilisten im Untergrund mindestens einige Tausend Personen vor der Vernichtung.

Der Einleitungsvortrag zu der Ausstellung wurd von Dr. Paweł Rokicki vom Institut
für Nationales Gedenken gehalten. Die Ausstellung „Żegota“ wurde vom Institut
für Nationales Gedenken – Kommission zur Verfolgung von Verbrechen gegen das
polnische Volk vorbereitet.

Veranstalter: Polnisches Institut Wien. Partner: Polnisches Institut Düsseldorf, Institut für Nationales Gedenken