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Zum 150. Geburtstag: Maria Skłodowska-Curie. Präsentation des Museums und Filmvorführung
16.11.2017 Polnisches Institut Wien

Maria Skłodowska-Curie – eine herausragende polnisch-französische Wissenschaftlerin und zweifache Nobelpreisträger – wurde 1867 in Warschau geboren. Am 7. November 2017 feierten wir ihren 150. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums lud das Polnische Institut Wien alle interessierten Personen am Donnerstag, den 16. November zur Präsentation des Maria-Skłodowska-Curie-Museums in Warschau und zur Vorführung des biografischen Filmes „Marie Curie“ von Marie Noëlle ein.

„Maria Skłodowska-Curie war zweifellos eine der herausragendsten Wissenschaftlerinnen des 20. Jahrhunderts und wurde zweifach mit dem Nobelpreis gekürt. Im Polnischen Institut erinnern wir an den 150. Geburtstag der Physikerin und Chemikerin, an ihr Leben und ihre Leistungen, auf die wir Polen sehr stolz sein können“ – sagte der Direktor des Polnischen Instituts Wien, Rafał Sobczak, im Laufe des Abends.

Das Maria-Skłodowska-Curie-Museum in Warschau wurde von der Kuratorin Małgorzata Ewa Rosen vorgestellt. Sie präsentierte die interessantesten Teile der Dauerausstellung unter anderem Exponate, archivierte Fotografien sowie Entwürfe für die neue Ausstellung, deren Eröffnung für Ende August 2018 geplant ist.

Darüber hinaus hatte das Publikum während der Präsentation die Gelegenheit, einzigartige Aufnahmen von Maria Skłodowska-Curie zu sehen. Das im Jahre 1967 eröffnete Museum befindet sich in einem Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert – dem Geburtshaus von Maria Skłodowska-Curie. Die dem Leben und Werk der großen Gelehrten gewidmete Dauerausstellung präsentiert vor allem persönliche Gerätschaften und Gegenstände, die der Wissenschaftlerin gehörten oder aus ihrer Zeit stammen.

Nach der Präsentation des Museums wurde der 2016 erschienene biografische Film „Marie Curie“, Regie Maria Noëlle, vorgeführt. Die Regisseurin Marie Noëlle wirft in ihrem Film einen sehr persönlichen Blick auf das bewegte Leben der zweifachen Nobelpreisträgerin (Karolina Gruszka). Sie konzentriert sich auf die Jahre zwischen der Verleihung des ersten und des zweiten Nobelpreises, die für Marie Curie von tragischen Ereignissen wie dem Tod ihres Mannes und wissenschaftlichen Mitstreiters Pierre genauso geprägt waren, wie von privaten und beruflichen Erfolgen und Niederlagen.