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Musik
Karol Szymanowski in memoriam
28.03.2017 Solitär, Universität Mozarteum, Salzburg

Heuer jährt sich der Todestag von Karol Szymanowski – dem nach Fryderyk Chopin bedeutendsten polnischen Komponisten – zum 80. Mal. Das Polnische Institut nahm das Jubiläum zum Anlass, um des großen polnischen Musikers zu gedenken.

Die Karol Szymanowski gewidmeten Feierlichkeiten wurden am Dienstag, den 28. März 2017 mit einem Galakonzert „Karol Szymanowski in memoriam“ in Salzburg eröffnet, einer Stadt, die mit klassischer Musik eng verbunden ist. Szymanowskis Werke für Klavier sowie für Gesang und Klavier wurden im Solitär der Universität Mozarteum Salzburg von zwei jungen polnischen Musikerinnen – Justyna Ilnicka (Sopran) und Julia Kociuban (Klavier) – aufgeführt.

Im Programm: Etüde in b-Moll, Op. 4 Nr. 3, Variationen in b-Moll Op. 3, Kurpien-Lieder Op. 58, Roxanas Lied aus der Oper „König Roger“ Op. 46.

Karol Szymanowski (1882–1937) ist einer der hervorragendsten polnischen Komponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Werk umfasst Sinfonien, Violinkonzerte, Opern („Hagith“ und „König Roger“), Ballett („Harnasie“), Pantomime („Mandragora“), zahlreiche Vokalwerke mit Instrumentalbegleitung, u. a. das berühmte „Stabat Mater“, viele Stücke für Klavier und für Violine sowie mehrere Lieder. Als Pädagoge und aktiver Musikerzieher machte er sich um die Reform des Warschauer Konservatoriums verdient und leitete als Rektor die erste polnische Musikakademie in Warschau. Als Pianist und Interpret seiner eigenen Werke konzertierte er in Polen und im Ausland.