Andere
Eröffnung des Polnischen Instituts in Tiflis
07.11.2018

Am 5. und 6. November 2018 nahmen der Sejmmarschall der Republik Polen Marek Kuchciński und der Staatsekretär im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Polen Szymon Szynkowski vel Sęk an den Feierlichkeiten anlässlich der Eröffnung des Polnischen Instituts in Tifilis teil.

Georgien wurde vom Vorsitzenden des georgischen Parlaments Irakli Kobakhidze vertreten.

An diesem für unsere beiden Staaten schönen Tag, an dem wir eine neue polnische kulturelle Institution eröffnen, kann ich alle versichern, dass Georgien und GeorgierInnen immer auf Polen und auf die Gemeinschaft der polnisch-georgischen Kulturerbe, Geschichte und Tradition rechnen können. – sagte stellvertretender Minister Szynkowski während der Zeremonie. Er dankte auch der georgischen Regierung für ihr Wohlwollen gegenüber der Initiative von der Eröffnung des Polnischen Instituts in Tiflis und auch für die erfolgreiche Mitarbeit bei den zweiseitigen Kulturprojekten.

Die offizielle Eröffnungsfeier des Polnischen Instituts in Tiflis fand im Parlament von Georgien statt. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde auch ein Lesesaal für polnische Kunst und Literatur in der Nationalbibliothek des georgischen Parlaments eröffnet, der den Namen „Henryk Hryniewski“ trägt.  Der Saal wird eine umfangreiche Büchersammlung über Polen und polnische Kultur beherbergen und auch Polnischkurse werden hier stattfinden. Henryk Kryniewski war ein hervorragender polnischer Künstler, der in Georgien wirkte. Dem Lesesaal wird zum 80. Jahrestag seines tragischen Todes sein Name verliehen. Henryk Hryniewski fiel dem stalinistischen Terror zum Opfer und wurde 1938 im Rahmen der sog. „polnischen Operation“ des NKWD erschossen.

Stellvertretender Minister Szynkowski traf während seiner Aufenthalt in Georgien auch den Unterstaatssekretär im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten von Georgien Vakhtang Makhroblishvili und nahm an der Eröffnung der Austellung zum Thema des Massakers von Katyń teil.

 

Büro des Pressesprechers vom Ministerium für auswärtige Angelegenheiten Polens