Geschichte
„Tatort Loibltunnel. Baustelle des Teufels“ (Ö 2017, 48 Min. dt. OF)
04.05.2017, 19:00 Polnisches Institut Wien

Vorpremiere des Films „Tatort Loibltunnel. Baustelle des Teufels" 

Das KZ-Arbeitslager Loibl – Loibl Süd auf slowenischer und Loibl Nord auf Kärntner Seite – war eines von vielen Nebenlagern des KZ Mauthausen. Die Insassen, zum größten Teil Polen, Franzosen, Italiener, Slowenen, aber auch anderer Herkunft, mussten ab 1943 in einem 14-Stunden-Dienst am Bau der Loiblpass-Straße und des Loibltunnels als Verbindungs- und Nachschubweg (in das damals von der deutschen Wehrmacht überfallene Jugoslawien) für den NS-Staat mitwirken. Anfänglich waren etwa 800, später etwa 1.800 Häftlinge auf beiden Seiten des KZ Loibl.

Das KZ-Nebenlager in den schroffen Karawanken, auch Hölle in den Bergen genannt, gilt als eines der härtesten Nebenlager von Mauthausen. Der Film erzählt den Hintergrund und Ausgangspunkt dieser grausamen Geschichte. Ehemalige Häftlinge und Zeitzeugen erinnern sich, erzählen vom Alltag, den Fluchtversuchen, dem Wirken des SS-Lagerarztes Sigbert Ramsauer und der Grausamkeit der SS.

Einführung: Ferdinand Macek, Regisseur des Films

Adresse: Polnisches Institut Wien, Am Gestade 7, 1010 Wien
Eintritt/Tickets: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61