Literatur
Auf den Spuren von Zbigniew Herbert in Österreich
21.11.2017, 18:30 Polnisches Institut Wien

Zbigniew Herbert war einer der herausragendsten polnischen Poeten des 20. Jahrhunderts. Als Preisträger etlicher nationaler und internationaler Auszeichnungen und als einer der meistübersetzen polnischen Schriftsteller hatte er nicht nur in der Kunst großen Einfluss, sondern galt auch als geistiger und moralischer Vorreiter. Er war gleichzeitig ein echter Europäer und ein Mann von Welt.

Zbigniew Herbert wurde am 29. Oktober 1924 in Lemberg (Polen) geboren und starb am 28. Juli 1998 in Warschau. Sein Debüt als Poet feierte er im Jahr 1950, sein erstes Werk („Die Saite des Lichts“) brachte er allerdings erst 1956 heraus. Sein bekanntestes Werk, „Herr Cogito“, erschien 1974. Er lebte und schuf unter anderem in Frankreich, Deutschland, Österreich und Italien. In seinen Gedichten beschäftige er sich mit Themen wie Ethik, Moral, Ehre, Leid, Erinnerungen und Freundschaft. Er war einer der polnischen Kandidaten für den Literatur-Nobelpreis.

Über seine literarische und persönliche Beziehung zu Österreich werden Henryk Citko, Forscher und Verwalter des Zbigniew-Herbert-Archivs, und Andrzej Franaszek, Herberts Biograf, berichten.

Moderation: Univ.-Prof. Mag. Dr. Dr. h.c. Alois Woldan

Dolmetsch und Lesung: Joanna Ziemska

Adresse: Polnisches Institut Wien, Am Gestade 7, 1010 Wien
Eintritt/Tickets: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61